|
1948 geboren in Radebeul 1954 - 64 Besuch der polytechnischen Oberschule 1964 - 66 Ausbildung zum Agrotechniker und Melker 1966 - 73 Studium der Theologie in Leipzig, 2 Töchter werden geboren 1973 - 76 Möbeltischler- und Drechslerlehre mit Abschluss 1976 Bühnentischler und Investbauleiter an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig 1979 - 82 Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Schneeberg bei Prof. Brockhage Abschluss als Holzgestalter 1982 Aufbau einer Holzwerkstatt und Umzug an die Ostsee 1989 Aufnahme in den VBK - Sektion Formgestalter, freiberufliche Arbeit , Gemeinschaftsausstellungen mit Verbandskollegen in Wismar und Warnemünde Gestaltungsprojekt für Möblierung und Raumorientierung innerhalb eines Neubaus für geistig Behinderte und Sehgeschädigte bis zur Modell- und Projektvorlage 1990 3- monatige Studienreise durch Frankreich und Spanien 1991 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg - Vorpommern, 1994 Arbeiten im Bereich Einzelfertigung und Baurestaurierung, in dieser Zeit mehrere Ausstellungsbeteiligungen bei KB-Kollegen und Teilnahme als Referent bei Fachtagungen für Denkmalpflege und Gestaltung im ländlichen Raum 2001 Umzug ins Vogtland und Ausbau eines alten Bauernhauses zum Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Atelier Holz Art 2002 - 06 Ausstellungen in Wismar, Plauen ,Dresden, Bad Doberan, Hof 2007 - Juni Aufenthalt in Ficulle (Italien), Arbeit im Skulpturenpark La Casella 2008 Teilnahme Künstlerwettbewerb –Weg der Stühle- in Rabenau anläßlich des 1.Stuhlbauertages
Über meine Arbeit:
Gedrehte, geschnittene und montierte Gebrauchsgegenstände und Objekte Material ist hauptsächlich der Baum in seiner gefällten Form, ob als Stamm oder als Balken, der als Bauteil keine Verwendung mehr findet. Interessante Formen, alte Zimmermannsverbindungen, Eisenteile und Spuren vergangener Epochen werden immer in die neue Form integriert und durch Bearbeiten, Brennen, Farbgebung oder Bemalung markiert. Dabei sind die Größe und Schwere des Ursprungsholzes immer eine Herausforderung. Inspiration ist das Holzstück an sich, die Spuren der Zeitreise, die es hinter sich hat und die sich daraus ergebende neue Form und Bestimmung.
|